http://www.nordcom.net
PRIVATKUNDEN GESCHÄFTSKUNDEN SERVICE
SUCHE

Mobile Navigationsgeräte: Einkaufstipps für die Praxis

Immer mehr Autofahrer wollen nicht mehr ohne: Mobile Navigationsgeräte haben das Armaturenbrett erobert, nicht zuletzt durch die beständig fallenden Preise. Während die Navigationsgenauigkeit von den meisten Experten als durchweg ausgezeichnet beurteilt wird, hapert es bei vielen Geräten an Bedienkomfort, Ausstattung, übersichtlicher Kartendarstellung und verständlicher Sprachausgabe. Wir geben Ihnen Tipps, worauf Sie beim Kauf des elektronischen Pfadfinders achten sollten.

Touchscreen, Stift oder Fernbedienung

Die erste Hürde, die ein Autofahrer beim Einsatz des Navigationsgeräts nehmen muss, ist die Zieleingabe. Die meisten Systeme arbeiten dabei mit einem Touchscreen. Wessen Finger nicht allzu dick sind, dürfte damit keine Schwierigkeiten haben. Nachteil: Nach kurzer Zeit ist der Bildschirm mit Fingerabdrücken übersät. Das sieht nicht nur hässlich aus, die Darstellung leidet auch erheblich. Alles erscheint verschwommen. Deutlich sauberer bleibt das Display bei Navis, die mit einem Stift bedient werden. Der hinterlässt zwar keine Abdrücke, dafür aber nach und nach immer auffälligere Kratzer. Denen lässt sich aber mit einer Display-Schutzfolie vorbeugen. GrÖßter Nachteil der Stifteingabe ist der Stift selbst, denn der hat die unangenehme Eigenschaft, schon mal aus der Hand zu rutschen und im Fußraum des Wagens buchstäblich unterzutauchen. Sauber und schonend arbeitet es sich dagegen mit der Fernbedienung. Das ist ein kleines Kästchen, das am Lenkrad befestigt wird. StÖrend ist hier die meist umständliche Eingabe der Zieldaten und das Verbindungskabel zum Gerät.

Rechenkünstler oder lahme Ente

Mobile Navigationsgeräte bestehen – wie jeder Computer – aus Hard- und Software. Zu der Leistungsfähigkeit der verwendeten Hardware geben viele Hersteller aber meist nur vage oder gar keine Informationen. So kommt es vor, dass das eine Navi über eine Minute für die Routenberechnung benÖtigt, das andere lediglich ein paar Sekunden. Vor dem Kauf sollten Sie also probeweise eine Routenberechnung zu einem mÖglichst weit entfernten Ziel durchführen lassen. Dauert die Operation zu lange, wählen Sie ein anderes Gerät. Denn lästig wird ein langsames Navigationssystem nicht nur bei der Erstberechnung der Route, sondern in jenen Fällen, in denen Sie von der geplanten Strecke abweichen. Wenn die Neuberechnung zu lange dauert, kÖnnten Sie sich bereits verfahren haben. Und dann beginnt das Ausrechnen von vorn.

Großes Bild und klare Sprache

Die wichtigste Schnittstelle zwischen Autofahrer und Navigationsgerät ist nicht etwa das Display, sondern die Sprachausgabe. Schließlich soll man bei der Fahrt auf die Straße sehen und nicht auf den Navi-Monitor. Hilfreich ist ein großes Display natürlich dennoch, und zwar im innerstädtischen Verkehr, wenn man sich in wenigen Augenblicken optisch über das nächste Abbiegen informieren will. Die schÖnste Kartendarstellung bringt aber nichts, wenn die Sprachausgabe des Geräts undeutlich, zu leise oder verwirrend erfolgt. Zumindest hinsichtlich der Lautstärke lässt sich für ein paar Euro einiges verbessern: über einen Kassettenadapter. Verfügt Ihr Autoradio über ein Kassetten-Abspielgerät, gaukelt der Adapter ihm eine Kassette vor, überträgt aber die akustischen Hinweise des Navis, die dann über die Autolautsprecher ausgegeben werden. Sind Sie mit der Sprachqualität grundsätzlich nicht zufrieden, tauschen Sie doch einfach die Standard-Stimme aus. Bei den meisten Mobilgeräten kÖnnen Sie stattdessen Austausch-Stimmen installieren, die Sie im Internet bestellen kÖnnen( Stichwort für die Suchmaschine: Navigationsstimmen). Es gibt hier Fahranweisungen sowohl von Comedy-Stars als auch von bekannten Synchronsprechern.

Raus aus dem Stau

Unverzichtbar für ein modernes Navigationsgerät ist ein integriertes TMC-System. Das empfängt die Stauwarnungen der Rundfunksender und gibt die Daten an die GPS-Komponente weiter. Die Software ermittelt dann automatisch eine Route, die um den Stau herumführt. Dabei sollte man allerdings Navigationsgeräte bevorzugen, die nicht ohne Rückfrage die neue Strecke verwenden. Denn sonst kann es passierten, dass Sie mit viel Zeitaufwand einen Stau umfahren, der sich schon längst aufgelÖst hat.



MY NORDCOM
HILFE

Karriere     Über nordcom     Kontakt     Shops und Partner     Presse     Impressum     Sitemap     Datenschutz     AGB     htp     osnatel     EWE TEL